Umfrage der Klimaschutz und digitale Meetings Initiative „Climeet“

Umfrage der Klimaschutz und digitale Meetings Initiative „Climeet“

21. Februar 2021 Umfragen & Daten 0
Bild Umfrage Klimaschutz und digitale Meetings
  • Ein großer Teil der beruflichen Meetings (> 50 Prozent) können auch nach Lock-down/Covid-19 online stattfinden.
  • 50 Prozent wissen nichts über den Beitrag von Online-Meetings zum Klimaschutz.
  • Große Potentiale Kosteneinsparungen für Unternehmen und Zeitersparnis für ArbeitnehmerInnen.

Online Meetings und Online-Events haben im Zuge der Covid-19 Krise enorm an Bedeutung gewonnen.

Themen, die in der Krise bisher wenig Beachtung gefunden haben, sind der Beitrag den Online-Meetings zum Klimaschutz aber auch zu Kosteneinsparungen haben, wenn Sie klassische Meetings oder Veranstaltungen ersetzen.

Deshalb führten DI Ronald Hechenberger vom Kompetenzzentrum Digitalisierung und Mag. Alois Schrems von Resilience Consult erstmals eine explorative Umfrage zum Thema Online-Meetings, Klimaschutz und Kosteneinsparungen durch.

„Unternehmen und Organisationen im Dienstleistungsbereich verursachen bis zu 75 Prozent Ihrer gesamten CO2-Emissionen durch Geschäftsreisen. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, die enormen Potentiale von digitalen Meetings für den Klimaschutz auf. Und enorme Kosteneinsparungen für Unternehmen und Zeitersparnis für ArbeitnehmerInnen“, sagt Ronald Hechenberger Initiator vom Kompetenzzentrum Digitalisierung

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:

+ Online-Meetings haben sich für die Befragten auf breiter Basis in vielen Bereichen bewährt und sie haben Online-Meetings für die verschiedensten Zielsetzungen genutzt (z.B. auch für Ideen-Entwicklung).
+  Als größte Vorteile werden Zeitersparnis, weniger Reisetätigkeit/Pendeln, effizientere Meetings und Klimaschutz genannt.
+ Rund 50 Prozent weiß nicht um die positiven Effekte von Online-Meetings zum Klimaschutz.
+ Durch Online-Meetings wurde v.a. das Pendeln in die Arbeit mit dem Auto und Reisen zu KundInnen-Terminen vermieden (v.a. mit dem Flugzeug).
+ Mehr als die Hälfte sparte sich durch Online-Meetings über 20 Stunden pro Monat an Zeit ein (einige sogar über 100 Stunden)
+ Durchschnittlich sparten Unternehmen Reisekosten von rund 4700 Euro je MitarbeiterIn durch Online-Meetings seit März 2020 ein.
+ Aus Sicht der Befragten könnte ein großer Teil der beruflichen Meetings (> 50 Prozent) auch nach Lock-down/Covid-19 online stattfinden.

+ Für optimalere Online-Meetings wird vor allem ein besserer Internetzugang (gr. Bandbreite), Wissen wie Online-Meetings anregend und erfolgreich durchgeführt werden können und ein eigener/ruhiger Arbeitsraum benötigt.

„Die Ergebnisse zeigen, dass es Sinn für Unternehmen und Organisationen macht, diese positiven Beiträge digitaler Meetings zum Klimaschutz und Produktivität auch nach Covid systematisch zu fördern. Und mit geeigneten Maßnahmen und Wissen digitale Meetings für Unternehmen, ArbeiternehmerInnen und Umwelt optimal einzusetzen“, ergänzt Alois Schrems.

Sie finden die Ergebnisse der Umfrage als PDF-Präsentation unter https://1drv.ms/b/s!AqTeaHhf4JEfvGymULB1SLYjZjdX

Die Umfrage ist der Startschuss für die Initiative „Climeet“ – Klimaschutz und digitale Meetings, die wir derzeit vorbereiten. Damit werden für Unternehmen, Gesellschaft und Politik Entscheidungsgrundlagen für Initiativen, Schwerpunktsetzungen sowie CO2- und  Kosteneinsparungen geschaffen.

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